Johanna Quandt ist verstorben
Allen, die jetzt vor Neid triefend, eine möglichst hohe Erbschaftssteuer fordern oder am liebsten gleich die Enteignung, setze ich ein paar Sätze entgegen:
Wenn man sich anschaut, welche deutschen Unternehmen auf Dauer die erfolgreichsten sind, dann sind das inhabergeführte Familienunternehmen oder Aktiengesellschaften mit konstanter Mehrheit durch Familien. Unternehmer halt, nicht angestellte Manager ohne persönliches Risiko.
BMW, Henkel, Aldi und natürlich VW. Konstantes Wachstum über Jahrzehnte. Damit Arbeitsplätze, Steuern (Unternehmen und Beschäftigte) und langfristige Planungssicherheit.
Wer die Besitzerfamilien in seiner neidtriefenden Dummheit besonders besteuern oder sogar enteignen möchte, kann das poltisch in der aktuellen Stimmung vielleicht sogar durchsetzen, aber damit öffnet er auch die Tür für alle Finanzinvestoren, die draussen warten und sich die Filets rauspicken. Ein paar Jahre “Kosten” senken, Unternehmensteile abspalten, dann die Produktion in ein Billigland verlagern und die Reste verhökern. Ist ja nichts neues. Hauptsache die Investoren haben was davon und nach fünf Jahren zieht man sowieso weiter, weil alles ausgesaugt ist.
Viele derjenigen, die jetzt gegen die Familie Quandt geifern, können sich dann über ALG II beklagen. Aber Hauptsache, den “Oligarchen” hat man es gezeigt.
Die Deutschen sind halt kein Volk von Unternehmern, sondern ein Volk von dummen Nörglern und Neidern, die den Zusammenhang zwischen Erfolg und Risiko nicht sehen wollen und nicht verstehen, dass das monatliche Gehalt nicht vom Himmel fällt, sondern auf einer konkreten Wertschöpfung basiert.