2012

What do you want from Life?

Vor der Wahl - die Gruenen

Die Grünen in Deutschland sind aktuell bei 10%, bleibt es so, wäre es die Chance, nach der Wahl die verbissenen Altideologen an der Spitze in Rente zu schicken und mit ein paar neuen, unverbrauchten Nasen neu anzufangen. Und nebenbei von der Absicht, um jeden Preis den neuen Menschen zu erziehen, Abstand zu nehmen.

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Vielleicht hatte die bisherige Führung um Trittin, Künast & Co bisher gedacht, der/die/das Wähler*innen würde ihre Steuererhöhungspläne und ihre Ignoranz gegenüber den Pädophilengeschichten in ihren eigenen Reihen locker schlucken, aber anscheinend ist das nicht der Fall. Zum Glück!
Ich vermute, sie sind auf dem Weg nach unten jetzt bei ihren Hardcore-Stammwählern angekommen, Wechselwähler werden sich nur wenige für sie entscheiden, z.B. wg. s.o.. Ausserdem glaube ich, die Themen Energiewende, Schwulenehe oder Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare werden vom Großteil der Bevölkerung längst nicht (bzw. nicht mehr) als so wichtig angesehen, wie von grünen Funktionären angenommen.
Da sieht homo normalis im Land eher die steigenden Strompreise z.B. zur Vorhaltung teurer konventioneller Kraftwerkskapazitäten aufgrund einer schwankenden Versorgungslage mit Windenergie und weniger die Gefahren durch einen Tsunami, der nach einem Seebeben das AKW Brunsbüttel trifft. Und was die anderen Punkte betrifft, aktuell ist sind die meisten Bewohner Deutschlands tatsächlich immer noch weiss und hetero, sehr viele davon haben sogar Kinder und sind verheiratet und unterscheiden sich so von vielen Grünen in Führungspositionen innerhalb ihrer Partei, weil die anscheinend andere persönliche Lebensformen favorisieren. Hinzu kommt, dass es tatsächlich Eltern gibt, deren privater miteinander vereinbarter Lebensentwurf beinhaltet, dass die Mutter sich zunächst einmal selber um die Kinder kümmert, während der Vater arbeitet. Für die grüne Ideologie - aktuell formuliert in “Hello KiTa” und “Meine Mudda wird Chef”, die beide an Peinlichkeit nicht zu überbieten sind und überdeutlich an der Lebensrealität der allermeisten Menschen vorbei gehen - und große Teile der veröffentlichten Meinung ist das das Weltbild der strikten Anti-Moderne, konservativ im Sinne von rückständig, reaktionär und daher dringend korrekturbedürftig. Mütter, die sich dafür entscheiden, werden übelst als “Heimchen” diffamiert. Der Umstand, dass Demokratie auch immer Wahlfreiheit beinhaltet, wird gnadenlos ausgeblendet.

Eine gute Beschreibung der Positionen habe ich in der Rezension eines aktuellen Buches zu dem Thema gefunden.

Daher freue ich mich über die 10% und hoffe, es bleibt dabei. Ich werde die schlechte Laune von Frau Künast, Trittins arrogantes Grinsen und Claudia Roths Sympathien für anatolische Volkstänze nicht vermissen.

September 2013

  1. michaelgorny posted this